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Stadtteil Birkungen

897 Pagus Eichsfelden zum ersten Mal urkundlich genannt, Gebiete der Gleichensteiner Ämter Scharfenstein, Gleichenstein und Birkenstein bildeten sich.
1191 erste urkundliche Erwähnung des Ortes
1290 Rudolf von Bodenstein gibt dem Erzbischof von Mainz den Zehnten in Birkungen zurück
1516 1. Kirchenbau
1562 Meierverträge über Grundstücke in den Wüstungen Heddigerode u. Ubern Orssee mit Einwohnern von Niederorschel u. Birkungen
1799 Bau der Kreuzkapelle
1864 Gründung des Kirchenchores (Männergesangsverein) "Cäcilia"
 

Die Sage von der Kellerjungfrau:
Eines Tages überfielen wütende Bauern die Burg Birkenstein bei Birkungen. Alle Bewohner der Burg konnten entfliehen, bis auf eine Jungfrau, die sich mit wenigen Vorräten in dem Keller der Burg versteckte und wartete, bis die Bauern verschwunden waren. Als sie weg waren, zog ein Sturm auf. Als der Sturm vorüber war, versuchte die Kellerjungfrau mühevoll nach draußen zu kommen. Als es ihr endlich gelungen war, hatte sie ein zerkratztes Gesicht und ihre Hände bluteten. Sie rannte ins Dorf Birkungen, um die gräfliche Familie zu suchen, die sie aber nicht fand. Die Jungfrau erhielt nur die Nachricht, dass der Ritter von Birkenstein umgekommen sei bei der Schlacht gegen die Bauern. Nie ist erzählt worden, dass die Kellerjungfrau gestorben sei. Im Gegenteil, auch jüngere Generationen wollen sie noch gesehen und an dem mitgeschleppten Reisigbesen erkannt haben.