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Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes
Kirchohmfeld (Warmohmfeld, Ohneveld, Kirchenohmfelde) stammt aus dem Jahre
1217.
Die Siedlung gehörte damals zum Einflussbereich derer von Bodenstein.
Seit 1448 unterstand Kirchohmfeld denen von Wintzingerode, die in dem
genannten Jahren alleinige Besitzer der Burg und des Amtes Bodenstein
geworden waren. Später spaltete sich diese Adelsfamilie in mehrere Linien
auf, die u. a. in Adelsborn (Linie Wintzingerode-Adelsborn) und in
Kirchohmfeld (Linie Wintzingerode-Ohmberg) Besitzungen hatten.
Der Ortskern befindet sich bei der Straßenabzweigung nach Burg Bodenstein
zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Kirche. Um diesen Bereich hat sich das
Dorf, welches um 1539 wüst geworden war, wieder entwickelt.
Die Zugehörigkeit zum Herrschaftsbereich derer von Wintzingerode, die sich
im 16. Jh. der Lehre Luthers angeschlossen hatten und auch nach der
Gegenreformation an der evangelischen Religion festhielten, ist Grund dafür,
dass Kirchohmfeld zusammen mit Kaltohmfeld und Wintzingerode eine
protestantische Insel im sonst katholischen Eichsfeld bildet.
Auf Heinrich von Wintzingerode geht der Bau des Wohnhauses auf den Unterhof
in Kirchohmfeld und die Gründung einer Freischule im gleichen Ort zurück.
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