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Download-Service Wanderurlaub in Deutschlands Mitte in Worbis - im staatlich anerkannten Erholungsort. Ob zu Fuß oder mit der Pferdekutsche, Sie werden von der Vielfalt der hiesigen Mittelgebirgslandschaft begeistert sein. Neben interessanten Fachwerkhäusern und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bietet das "Tor zum Ohmgebirge" eine reizvolle Umgebung mit gut markierten Wanderwegen. Das Heinrich-Werner-Denkmal im Ortsteil Kirchohmfeld sowie die nahe gelegene und vollständig restaurierte Burg Bodenstein, aber auch die Felsklippen des Kanstein, sind lohnende Ausflugsziele - auch im Winter. Nach einer kräftigen Wanderung schmeckt die herzhafte Eichsfelder Küche mit einem einheimischen Neunspringer Bier noch mal so gut.
Erlebnisregion Eichsfeld: „Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdenfleckens so innerlichst berührt worden wäre“, schrieb der Dichter Theodor Storm vor 150 Jahren über das Eichsfeld. Den Besuchern heute ergeht es ebenso.
Gäste genießen eine Fahrt mit der Draisine, welche den Ort
Lengenfeld unterm Stein auf einem alten Viadukt in 24 Meter Höhe überquert,
sie erleben atemberaubende Radtouren oder besuchen eines der beiden
Grenzmuseen. Besonders für Kinder spannend: Das Aussehen und Verhalten der
vom Aussterben bedrohten alten Nutztierrassen im Heinz-Sielmann
Natur-Erlebniszentrum nahe das für sein Fachwerk berühmtes Duderstadt. Mit etwa 1.200 Quadratkilometern ist die Region etwa so groß wie Rügen. In der ursprünglichen Landschaft liegen rund 180 Fachwerkdörfer und –städte. Im Norden erstreckt sich mit der „goldenen Mark“ eine fruchtbare und flachwellige Beckenlandschaft. Darin eingebettet liegt das größte Gewässer der Region, der Seeburger See. Das südliche Eichsfeld besteht in weiten Teilen aus einer Teils schroffen, teils idyllischen Mittelgebirgslandschaft mit Muschelkalk- und Buntsandsteinformationen, welche von tiefen Tälern zerschnitten sind. Entlang der steilen Abbruchkanten wachsen artenreiche Laubwälder. Selbst die Eibe ist noch häufig.
Auch kulturell hebt sich das Eichsfeld von seiner Umgebung ab. Das belegen schon die zahlreichen Wallfahrten und Prozessionen. Eine der größten Palmsonntagsprozessionen Europas kann man im Eichsfeld besuchen: Am Sonntag vor Ostern ziehen mehrere tausend Gläubige mit lebensgroßen Passionsdarstellungen singend und betend durch die Straßen von Heiligenstadt.
Bekannt ist die Region für ihre Wurst, die „Eichsfelder Stracke“. Doch auch den Leinefelder Tafelsenf, Eichsfelder Honig und Käse sowie verschiedene Fruchtsäfte und das regionale Bier sollte jeder einmal probieren. Besuchen Sie unter anderem Gut Herbigshagen – hier pflegt die Heinz-Sielmann Stiftung das Erbe des Naturfreundes und Tierfilmers – und folgen Sie seiner Vision eines grenzübergreifenden Nationalparks entlang des Grünen Bandes. An den Originalschauplätzen seiner filmischen Expedition auf dem ehemaligen Grenzstreifen erleben Sie Sielmanns faszinierende verwunschene Wildnis!
Reise in das Mittelalter: Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise ins Mittelalter. Die Eichsfelder Landschaft um die Burg Hanstein am Grünen Band ist übersät mit geschichtlichen Zeugnissen dieser Epoche sowie geologischen und floralen Besonderheiten. Gönnen Sie sich im Schutz des „Hansteiner Burgfriedens“ genussvolle Tage in historischer Umgebung, mit faszinierender Natur und gelebter Geschichte. Das alte Wirtshaus „Klausenhof“ (ein wahres mittelalterliches Ambiente) am Fuße der Burg hält nach vorheriger Anmeldung folgendes für Sie parat: Begrüßung und Erfrischung am Brunnen, geschichtliche Informationen zum Aufenthaltsort, geführte Wanderung zum Grünen Band mit Sinnesreise und Wildkräuter-Sammlung, Zubereitung eines mittelalterlichen Willkommenstrunkes, abendliches Mahl bei einem Ritteressen, Übernachtung im historischen Schlaflager inkl. Eichsfelder Frühstück nach dem Morgenläuten. Grenzerfahrung im Eichsfeld: Erleben Sie hautnah den ehemaligen Todesstreifen. Zeitzeugen schildern Stasikontrollen, Signalzaun und Sperranlagen der menschenverachtenden Grenze. Genießen Sie anschließend die Freiheit des „grenzenlosen“ Wanderweges am Grünen Band. Das Grenzlandmuseum Teistungen gehört seit 2011 zum Europäischen Kulturerbe.
Erleben Sie auch den Mühlenwanderweg...
Zur landschaftsbezogenen Erholungsnutzung gehören in erster Linie Aktivitäten wie Wandern, Spazierengehen und Radfahren. Es handelt sich um Erholungsformen, bei denen die Menschen ihrem Bedürfnis nach Entspannung vom Alltag durch das Aufsuchen von Natur und Landschaft nachkommen. Das Natur- und Landschaftserleben steht dabei im Vordergrund. Die Region ist sowohl über die BAB 7, Hannover - Kassel zu erreichen als auch über die West - Ost - Verbindung der A 38, Göttingen - Halle/Leipzig. Insgesamt ist das Straßennetz gut ausgebaut. Über die Bundesbahnhauptstrecke Hannover - Kassel und die West - Ost - Strecke Kassel-Halle ist das Eichsfeld an das Schienennetz angebunden. Das Obereichsfeld wird im Südosten als Plateaulandschaft bezeichnet und erreicht eine mittlere Höhe von 450 bis 500 m über NN. Die sich nördlich des Höhenzuges Dün erstreckende Hügellandschaft weist dagegen nur eine mittlere Höhe von 350 m über NN auf. Der Dün selbst zieht sich von Ost nach West als gewaltige Mauer mit einer Höhe von 470 bis 490 m über NN durch die Eichsfelder Landschaft. Die Höhenlage im Bereich des hiesigen Gebietes bewegt sich zwischen 205 m über NN in der Hahleaue nordwestlich von Worbis und 535 m über NN auf dem Birkenberg als höchste Erhebung des Eichsfeldes bei Kaltohmfeld. Durch das stark bewegte, hügelige Relief und die zahlreichen Hangkanten entlang der Höhenzüge ergeben sich viele Aussichtsmöglichkeiten in die Landschaft, so z.B. im Gebiet vom Kanstein aus nach Westen über das Hahletal. Aufgrund der Landnutzungsformen und starken Reliefunterschiede setzt sich die Landschaft aus offenen Flurbereichen, d.h. Grünland- und ausgeräumten Ackerflächen, sowie aus geschlossenen Waldbeständen zusammen. Es handelt sich überwiegend um Buchen- und Buchenmischwälder, die die z.T. sehr steilen Hanglagen bewachsen. Dagegen sind aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung die ebenen Kuppen und Hochflächen (nicht nur des Ohmgebirges) überwiegend waldfrei. Durch den Wechsel zwischen Wald und Ackerflächen ergibt sich häufig eine Kulissenwirkung des Waldes. Auf den Grünlandflächen, z.B. südlich von Kirchohmfeld, finden sich oft auf den trockensten Standorten, meist auf den Kuppen, Bereiche mit wärmeliebenden, dichten Gebüschen, die eine landschaftsgliedernde Wirkung haben. In den Talbereichen, der zum Teil recht engen Hangtälern befinden sich die Ortschaften, die durch die kleinstrukturierten Nutzflächen wie z.B. Gartenland und Streuobstbestände einen fließenden Übergang zur freien Landschaft ausbilden. Zum Teil kommen in den Dörfern und an den Ortsrändern auch Bäche mit bachbegleitendem Gehölz und feuchten Grünländern vor. Alle größeren, ebenen Flächen werden nur vereinzelt durch Gehölzstrukturen gegliedert. Feldgehölze und Gebüsche finden sich eher in Senken oder auf Bergkuppen, so daß z.B. die steileren Bereiche des Bornberges mit Feldgehölzen bestanden sind. Die für die Landschaft typischen eingekerbten Hangtäler innerhalb von Acker- oder Grünlandflächen sind, sofern die Hangneigung eine Bewirtschaftung zulässt, oft mit Streuobst bestanden, ansonsten mit wildwachsenden Gehölzen. Relativ häufig vorkommende landschaftliche Elemente sind wegbegleitende Gehölzstrukturen, meist alte Alleen oder Baumreihen, z.T. auch aus Obstbäumen, seltener Hecken. Beispielsweise begleitet eine Allee aus Kastanie, Ulme, Ahorn und Linde die Straße von Kirchohmfeld bis zur Burg Bodenstein und eine Eschenbaumreihe die Straße Richtung Holungen. Eine Obstbaumallee wächst an der alten Landstraße Worbis - Kirchohmfeld. Im Untersuchungsgebiet finden sich vereinzelt Fragmente historischer Nutzungsformen. Im 13. Jahrhundert soll südlich des Schalksberges westlich von Wintzingerode Weinbau betrieben worden sein. Die dafür angelegten Terrassen sind noch erkennbar. Auch Hutewaidreste finden sich in geringem Ausmaß im Waidrandbereich nordwestlich von Wintzingerode. Markante ca. 150 Jahre alte Einzelbäume (Buchen, Hainbuchen) wachsen auf den Trockenrasenbereichen des Bomberges. Auf den Grünlandflächen, z.B. südlich von Kirchohmfeld, finden sich oft auf den trockensten Standorten, meist auf den Kuppen, Bereiche mit wärmeliebenden, dichten Gebüschen, die eine landschaftsgliedernde Wirkung haben. In den Talbereichen, z.T. recht engen Hangtälern finden sich die Ortschaften, die durch die kleinstrukturierten Nutzflächen wie z.B. Gartenland und Streuobstbestände einen fließenden Übergang zur freien Landschaft ausbilden. Zum Teil kommen in den Dörfern und an den Ortsrändern auch Bäche mit bachbegleitenden Gehölzen und feuchte Grünländer vor.
Von Worbis aus können Sie weitere Ausflugsziele in der Umgebung
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