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Stadtteil WORBIS - Staatlich anerkannter Erholungsort - Partnerstädte: Annoeullin  Medebach  Mescöszat

Sehenswürdigkeiten: Innenstadt mit schmuckem Fachwerk, St. Antoniuskirche, Alternativer Bärenpark, reizvolle Wanderlandschaft...

In Worbis überwiegt oberdeutsches Fachwerk durchsetzt mit Mischformen der in Niedersachsen und Thüringen angewendeten Bauweise des ausgehenden 18. Jahrhunderts, zweifellos bedingt durch die Lage des Eichsfeldes und der Stadt an der Nahtstelle dieser beiden Bundesländer. Die überwiegende Anzahl der Fachwerkbauten wird in die Epoche des Übergangs vom Barock zum Biedermeier (Ende des 18. Jahrhunderts) eingeordnet. Daneben lässt sich aber auch wesentlich höheres Alter einzelner Gebäude (Altes Amtshaus - 1530 oder Haus "Gülden Creutz" - 1580) aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen exakt belegen. 
Das Alte Amtshaus, Sitz des Amtsvogtes für das Doppelamt Harburg-Worbis in der Kurmainzer Herrschaftszeit, weist viele interessante Gestaltungselemente, wie Palmen, Fächerrosetten, Mehrzackensterne und geometrische Zeichen auf. Die vielen repräsentativen Bauten sind nicht nur die herausragenden Zeugnisse des Fachwerkbaus in Worbis selbst, sondern gelten auch als die eindrucksvollsten Fachwerkhäuser der Region. 
 

Die Klosterkirche St. Antonius gehört zu den herausragendsten und schönsten Barockkirchen Mitteldeutschlands. Die Klosteranlage wurde 1668 – 1691 von Antonio Petrini im Stil des Würzburger Barock – einer Sonderform des fränkischen Barock, die Petrini als erster einführte - im Auftrag des Fürstbischofs von Würzburg und Erzbischofs von Mainz Johann Philipp von Schönborn errichtet. Die Klosterkirche gehörte zum Kloster der Franziskaner, die 1667 nach Worbis kamen. Auf dem Gelände des 1525 zerstörten Zisterzienserinnenklosters errichteten sie zunächst eine kleine hölzerne Kapelle und nannten sie "Antonius-Residenz". Am 13. Juni 1668, dem Gedenktag des heiligen Antonius, wurde der Grundstein für das Kloster und die Klosterkirche gelegt. 1765 erfolgte der Umbau der Klosterkirche, der aus ihr eine der schönsten und stilvollsten Barockkirchen des ganzen Eichsfeldes machte.

        

Nach der Säkularisierung durch Preußen wurde 1824 das Kloster aufgehoben. Die Klosterkirche wird heute von der katholischen Kirchengemeinde genutzt und gilt als überregional bedeutender Wallfahrtsort. Durch die Tore der Antoniuskapelle kann man das Gotteshaus betreten. Die mächtige Halle des Kirchenschiffes wird von einer gewölbten Decke ohne Pfeiler überspannt. Wunderschöne Bilder und lebensgroße Heiligenfiguren des prächtigen Hochaltars sowie die kunstvollen Ausschmückungen der Nebenaltäre kann man auf sich wirken lassen. Im Kirchenschiff fesselt die Kanzel den Blick. Bei der Orgel
handelt es sich um die erste größte dreimanualige Orgel des Hochbarocks nach dem 30jährigen Krieg im gesamten Mitteldeutschen Raum (außer den norddeutschen Hansestädten). Seit 1667 ist die Klosterkirche zugleich überregionale Wallfahrtskirche für die Region, deren Bedeutung im regelmäßigen Bischofsbesuch zum Ausdruck kommt.

   

In Worbis gibt es zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Hallenbad, Tennisplätze, Bolz- und Basketballplätze, Großraumdisco...

   

Wandern, Fitness und Erholung in und um Worbis gehören zu den schönsten Erlebnissen...siehe auch >>> www.wipperwelle.de

     

Erleben Sie auch den Mühlenwanderweg...

Die landschaftlichen Gegebenheiten des Mittelgebirges erlauben auch im Winter eine Reise nach Worbis